Zurück zur Startseite

Hier finden Sie uns

DIE LINKE Fraktion im Stadtrat Görlitz

Rathaus Görlitz, Zimmer 422

Untermarkt 6-8 in 02826 Görlitz
fon/fax: 03581 67-1602
e-mail: linksfraktion@goerlitz.de

 

Bürozeiten:
Dienstag     15 – 18 Uhr
Donnerstag 09 – 12 Uhr

Anfrage: Unterstützung von Menschen mit Behinderung in der Stadt Görlitz

von Mirko Schultze

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Stadtrat richte ich, entsprechend des §28(5) SächGemO, folgende Fragen an Sie mit Bitte um Beantwortung.

1. Wie wird das Recht auf Fragestellung zur Einwohnerfragestunde im Stadtrat für Einwohner/Einwohnerinnen, welche eine/einen Gebärdendolmetscher/in benötigen sichergestellt?

2. Wie wird das Recht auf Einsichtnahme bei gesetzlich geregelten Auslegungen (z.B. Haushalt oder Bebauungspläne) für Menschen mit starker Sehbehinderung bzw. Blindheit sichergestellt?

3. Welche Hilfsangebote können, gehörlosen Menschen bzw. blinden oder stark sehbehinderten Menschen, seitens der Stadt Görlitz zur Verfügung gestellt werden, um ihre Einwohnerrechte wahrnehmen zu können?

4. Verfügt die Stadt Görlitz über die technischen oder personellen Möglichkeiten Einwendungen/Schreiben usw. von und an Einwohnerinnen und Einwohner in Blindenschrift bzw. als Audiodatei zu lesen bzw. zu erstellen?

5. Gibt es in der Stadtverwaltung Görlitz Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die im Bedarfsfall als Gebärdendolmetscherin/Gebärdendolmetscher zur Verfügung stehen? Wenn nein, gibt es vertragliche Reglungen mit externen Anbietern, welche dann zur Hilfe genommen werden?

Ich bedanke mich von Voraus für die Beantwortung der Fragen und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Fragen zum neuen Imagefilm von Görlitz

von Mirko Schultze

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Im Rahmen meiner Tätigkeit als Stadtrat richte ich, entsprechend des §28(5) SächGemO, folgende Fragen an Sie mit Bitte um Beantwortung.

Vorbemerkung:

In der Sächsischen Zeitung vom 29.12.2011 (Ausgaben Görlitz) wurde unter dem Titel: „Neuer Imagefilm für Görlitz fertig“ ein Artikel veröffentlicht, welcher über die Fertigstellung des neuen Imagefilmes für Görlitz berichtet. Der neue Imagefilm ist auch auf dem Videoportal Youtube unter dem Namen: „Brücken in die Zukunft – Mosty ku przyszłości“ zu finden.

Dem Artikel ist zu entnehmen, dass die Europastadt Görlitz/Zgorzelec GmbH das Projekt beauftragt und betreut hat und dafür Mittel in Höhe von 18 000 Euro ausgegeben worden sind.

Im Zusammenhang mit Erstellung, Verbreitung und Verwendung des Filmes richte ich folgende Fragen an Sie mit Bitte um zeitnahe Beantwortung.

1. Wer hat den Film in Auftrag gegeben und wer zeichnet inhaltlich für den Film verantwortlich?
2. Wer hat den Film produziert?
3. Gab es eine öffentliche Ausschreibung bzw. unter wie vielen Anbietern wurde die Produktionsfirma ausgewählt.
4. Wie erfolgte die inhaltliche Ausgestaltung, wer hat über die Botschaft, welche vermittelt werden soll, entschieden?
5. Wer hat den Film, nach Fertigstellung freigegeben?
6. Welche Partner/innen waren aufseiten der Stadt Zgorzelec eingebunden?
7. Aus welchem Mitteln der Europäischen Union stammen die Mittel und wer war der Antragsteller bzw. Zuwendungsbegünstigte?
8. Wie hoch waren die Eigenmittel für die Produktion?
9. Wem steht der Film zur Verfügung bzw. wer darf ihn verwenden?
10. Ist die Verwendung des Filmes für Dritte, zweckentsprechende Verwendung vorausgesetzt, kostenfrei?

Um Nachfragen vorzubeugen, ein Werbefilm für Görlitz in Aussage, Wirkung und Verwendung für die Stadt von erheblicher Bedeutung. Nicht nur die Verbreitung über das Internet stellt hier besondere Anforderungen an den Prozess der inhaltlichen Ausgestaltung, der Produktion und an die Einbindung von Zgorzelec. Aus diesem Grund besteht m.E. erhebliches öffentliches Interesse, was auch die Zuständigkeit des Stadtrates als Gremium oder in Person eines einzelnen Stadtrates begründet. Es handelt sich hier also nicht um laufendes Geschäft der EGZ zumal der Film den Eindruck erweckt im Auftrag der Europastadt Görlitz/Zgorzelec erarbeitet worden zu sein.

Antrag auf Prüfung eines Stadtratsbeschlusses – Paulick zählt sich das Ergebnis passend

von Mirko Schultze

Sehr geehrter Herr Ilg,

Hiermit beantrage ich die Prüfung der Rechtmäßigkeit des Beschlusses des Stadtrates Görlitz mit der Vorlagennummer STR/0602/09-14 auf der Sitzung des Stadtrates der Stadt Görlitz am 26.01.2012. Gegenstand des Beschlussantrages war die Verordnung der Stadt Görlitz über verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2012.

Durch das unten beschriebene Verhalten des Versammlungsleiters, hier des Oberbürgermeisters, sehe ich mich in der Ausübung meiner Aufgaben als Stadtrat beeinträchtigt. Unabhängig von inhaltlichen oder politischen Zielstellungen, oder der persönlichen Meinung, muss zu jeder Zeit innerhalb eines Abstimmungsprozesses sicher gestellt sein, dass eine korrekte Ermittlung der Stimmen erfolgt. Allein schon der Verdacht, dass der Versammlungsleiter, hier der Oberbürgermeister, eine Stimmenauszählung wiederholen und letztlich zugunsten seiner Auffassung korrigieren lässt, ist m.E. Grund genug, die Rechtmäßigkeit des Beschlusses anzuzweifeln. Meine Zweifel speisen sich nicht aus der generellen Skepsis gegen erneutes Auszählen, dies kann durchaus vorkommen, in diesem speziellen Fall “verschwindet” aber eine Stimme und dieser Stimmenschwund führt zum entgegengesetzten Ergebnis. Die Ausübung meines Mandates als Stadtrat wäre unzulänglich eingeschränkt, wenn bei knappen Entscheidungen zukünftig zu der inhaltlichen Auseinandersetzung und Vorbereitung auch noch die permanente Prüfung von Auszählergebnissen kommen würde. Als Stadtrat kann ich mein Mandat nur pflichtgemäß erfüllen, wenn ich auf die Neutralität der Versammlungsleitung vertrauen kann und nicht die Arbeit dieser zusätzlich kontrollieren muss.

Zum Sachverhalt:

Der Stadtrat verhandelte über den Beschlussantrag mit der Vorlagennummer STR/0602/09-14, ein Antrag auf Einzelabstimmung der geplanten verkaufsoffenen Sonntage wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Aus der Debatte um diesen Antrag, bzw. aus der Stellungnahme des Oberbürgermeisters war klar zu entnehmen, dass dieser für alle insgesamt 6 verkaufsoffenen Sonntage stimmen wird und eine Diskussion zu diesem Thema als störend empfindet. Die Meinung des Oberbürgermeisters war also bekannt. In einem zweiten Antrag, beantrage FDP Stadtrat Wittig den 1. April aus der Vorlage zu streichen und begründete dies mit Bedenken des eigenen Rechtsamtes der Stadt Görlitz. Die Stellungnahme des Rechtsamtes verwies auf die besonderen Reglungen für Sonntagsöffnungen und sah diese bei dem geplanten Osterspaziergang am 01.April 2012 nicht für gegeben an. Bei der Abstimmung zum Antrag von Stadtrat Wittig stellte der Oberbürgermeister zunächst folgendes Ergebnis fest: 14 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen bei 30 anwesenden Stadträten. Der Antrag war also, wenn auch knapp, angenommen. Als der OBM dies bemerkte, stellte er sinngemäß fest: – ich konnte die Abstimung nicht genau sehen- wir müssen noch einmal zählen. Darauf rief er erneut zur Abstimmung, diese ergab diesmal folgendes Ergebnis: 13 Ja-Stimmen 13 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen. Somit war der Antrag wegen Stimmengleichheit abgelehnt. Auf den sofortigen Hinweis von Stadträten u.a. CDU Stadtrat Hannich, hier könnte etwas nicht stimmen, verwies der OB darauf, er habe dies jetzt so festgestellt bzw. auf die unterschiedliche Zahl der Abstimmenden, offensichtlich hatte niemand den Raum verlassen, erwiderte der OBM sinngemäß: Niemand ist verpflichtet, sich an der Abstimmung zu beteiligen und er habe das Ergebnis jetzt so festgestellt. Eine durch den Stadtrat Hannich beantrage Feststellung der Anwesenheit wurde ebenfalls mit diesem Argument verweigert. Meiner geäußerten Bitte, im Anschluss an den Beschluss, im Rahmen seiner Zuständigkeit zu prüfen, ob es beim Zustandekommen des Beschlusses rechtliche Bedenken oder Unregelmäßigkeiten gegeben hat und gegebenenfalls durch Einlegen eines Widerspruches für Rechtssicherheit zu sorgen, lehnte der OBM ab.

Beschlussantrag Resolution Kommunale Finanzausstattung

MX-2300N_20101001_125803-1.pdf

Antwort der Stadt Görlitz auf die Frage nach Auswirkung der Kürzung von Land und Bund

Anfrage_Finanzauswirkungen.pdf

Antwort_Frage_Kuerzung_Land_Bund.pdf

Anfrage zu Auswirkungen der Finanzkürzungen auf die Stadt Görlitz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Stadtrat richte ich, entsprechend des §28(5) SächGemO, folgende Fragen an Sie mit Bitte um Beantwortung.

Vorbemerkung:
In den letzten Wochen sind durch die sächsische Staatsregierung und die Bundesregierung zahlreiche Planungen zu Einsparungen für das laufende Haushaltsjahr bzw. für die kommenden Haushaltsjahre veröffentlicht worden.
Im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Stadtrat richte ich folgende Fragen an Sie:

1. Welche Vorschläge der sächsischen Staatsregierung greifen direkt auf die finanzielle Situation der Stadt Görlitz durch?
2. Welche Vorschläge der Bundesregierung greifen direkt auf die finanzielle Situation der Stadt Görlitz durch?
3. Wie hoch sind die zu erwartenden Mindereinnahmen der Stadt Görlitz durch die Sparvorschläge der sächsischen Staatsregierung?
4. Ist abzuschätzen, welche Förderprogramme von Europa, Bund und/oder Land eingeschränkt werden bzw. Projekte aufgrund von Einsparungen bei Förderprogrammen nicht realisiert werden können, wenn ja welche?
5. Welche durch die Stadt Görlitz geförderten Einrichtungen können aufgrund von Mittelkürzungen des Bundes bzw. des Freistaates 2011 nicht oder nur eingeschränkt weitergeführt werden.
6. Welche Auswirkungen haben, nach heutigem Kenntnisstand; die Sparvorschläge der Bundesregierung bzw. der Landesregierung auf die Erfüllung der Konsolidierungsziele der Stadt Görlitz.

Mirko Schultze, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Stadtrat Görlitz

Anfrage Amtsblatt

Anfrage_Amtsblatt_2.pdf

Anfrage nach §28(5) SächGemO

Anfrage Stadtkasse Barzahlungen


Nach unserer Kenntnis soll zum 1. Juli 2010 die Stadtkasse für Barzahlungen geschlossen werden und die Stelle ab diesem Zeitpunkt unbesetzt bleiben. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

·         In welchem Umfang wurde die Stadtkasse von den Bürgern und Gästen der Stadt Görlitz bisher für Barzahlungen genutzt?

·         Welche alternativen Möglichkeiten für Barzahlungen werden ab diesem Zeitpunkt für Bürger und Gäste angeboten? Insbesondere Senioren sind mit Banküberweisungen oft nicht vertraut. Für ausländische zahlungspflichtige Personen würden Banküberweisungen aus dem Ausland oft zu unvertretbar hohen Bankkosten im Vergleich zu den Zahlbeträgen führen.

·         Wie ist auf dem Hintergrund der geplanten Schließung die erst kürzlich erfolgte Sanierung und sicherheitstechnische Ertüchtigung der Stadtkasse zu erklären?

·         Wie soll der Bargeldverkehr zwischen Bürgern und Gästen einerseits und Stadtverwaltung andererseits zukünftig personell und organisatorisch gesichert werden?

Fragen für Fragestunde des Stadtrats am 26.5.2010

 

 

1. Wie kann für Personen mit Behinderungen, insbesondere für Rollstuhlfahrer, die große Feierhalle im Krematorium des Friedhofes zugänglich gemacht werden? Wie groß wird der voraussichtliche Investitionsbedarf sein? Wann ist eine Realisierung geplant?

 

2. Wie ist der Sachstand zur Kachelwand aus der ehemaligen Volksschwimmhalle Fichtestraße? Wo sind die Elemente der Kachelwand verblieben? In welchem Zustand befinden sie sich? Wann und wo werden sie wieder öffentlich zugänglich sein?

 

3. Welche Möglichkeiten bestehen, bei Veranstaltungen im Stadthallengarten und während des Seniorenkollegs im Hochschulkomplex Brückenstraße eine Stadtbuslinie bis zum Stadthallengarten am ehemaligen Grenzübergang zu führen?

Anfrage Mindestlohn

Anfrage_Mindestlohn.pdf

Anfrage des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Mirko Schultze an Oberbürgermeister Paulick zur Behördenpost

Anfrage an Herrn Oberbürgermeister Paulick zur Ehrenamtskarte

Anfrage_Ehrenamtskarte.pdf

Anfrage des stellvertretenden Vorsitzenden der Stadtratsfraktion Mirko Schultze zur Ehrenamtskarte

44 K

Fragen zur Fragestunde im Stadtrat 25.3.2010

Schwimmbad


  1. Welche Zielstellung haben die Gespräche von Fr. Dr. Zimmermann und Herrn Blümke mit Vertretern der Görlitzer Sportvereine hinsichtlich der Schwimmbadnutzung?

  2. Ist es richtig, dass die Vereine hierbei „aufgefordert“ werden, einen kompletten Tag für die Nutzung durch die Öffentlichkeit freizumachen?

  3. Wie entwickelten sich die Besucherzahlen im Schwimmbad seit der Eröffnung? (absolut und in Prozent)? Wie viele Besucher haben an welchen Tagen die Möglichkeit des Frühschwimmens genutzt?

  4. Wie sieht das abgestimmte Konzept zum Badebetrieb aus, das eine adäquate Nutzung durch die Görlitzer Schwimmvereine incl. Vereinssport und Schwimmausbildung gewährleistet?


Vermietung kommunaler Räume


  1. Welche Maßnahmen ergreift die Stadtverwaltung bei der Vermietung kommunaler Räume und Plätze um die Nutzung durch undemokratische Gruppen zu unterbinden?

  2. Die Nazi-Kameradschaft Boot Boys Görlitz nahm an einem Fußballturnier des FSV Schlesien teil. Welche Auswirkung hat dies auf den Umgang der Stadt mit dem FSV Schlesien und dem bestehenden Mietverhältnis in der Kränzelstraße? Zum Mietverhältnis Kränzelstraße gab es bereits am 2. März 2010 eine schriftliche Anfrage von Thorsten Ahrens, DIE LINKE. In der Antwort von Dr. Michael Wieler vom 11. März 2010 wird nicht auf das Mietverhältnis in der Kränzelstraße eingegangen. Warum nicht?


Neugestaltung „Massagelände“ Uferstraße


  1. Wie wurden die Anlieger bei der Neugestaltung des Neisseufers bisher einbezogen?

  2. Wie werden die Anlieger bei der Neugestaltung zukünftig einbezogen?